Informationen zu Panik, Sorgen, sozialer Angst, Körperalarm, Selbsthilfe für Betroffene und Angehörige
Angst und Sucht hängen oft zusammen. Viele Menschen trinken, nehmen Medikamente oder andere Mittel, weil sie innere Unruhe, Panik, Scham oder Sorgen kurz betäuben möchten.

Angst gehört zum Leben. Sie schützt uns, macht aufmerksam und hilft, Gefahren zu erkennen. Schwierig wird es, wenn Angst zu stark wird, zu lange bleibt oder den Alltag immer mehr bestimmt.
Dann werden Wege vermieden, Termine abgesagt, Kontakte weniger, der Körper ständig beobachtet oder Situationen nur noch mit großer Anspannung ausgehalten. Panikattacken, soziale Angst, dauernde Sorgen, Krankheitsangst oder Angst vor bestimmten Orten können das Leben Schritt für Schritt enger machen.
Auf dieser Seite geht es darum, Angst besser zu verstehen. Was passiert im Körper? Wann wird Angst krankmachend? Welche Angstformen gibt es? Wie entsteht der Kreislauf der Angst? Was kann in akuten Momenten helfen? Und welche Möglichkeiten gibt es, die Wartezeit bis zu einer Therapie sinnvoll zu überbrücken?
Die Inhalte ersetzen keine Diagnose und keine Behandlung. Sie sollen Orientierung geben, Zusammenhänge verständlich machen und erste praktische Schritte zeigen.
